Herz-Kreislauf

Herz-Kreislauf System stärken

Über  den  Tellerrand  hinaus … individuelle  kardio-vaskuläre  Risikostratifizierung  statt imaginärer Scores

Neben den klassischen Risikofaktoren, wie erhöhte Werte für Cholesterin, Harnsäure, Blutzucker, Diabetes Mellitus, Bluthochdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel und ungünstiger Ernährung existieren zwei Parameter, die das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erheblich steigern, nämlich:

  • Vitamin D-Mangel und
  • erhöhtes Homozystein (funktioneller Mangel an B-Vitaminen)

Stilisiertes HerzDaneben kann insbesondere bei übergewichtigen Männern auch ein Testosteronmangel vorliegen, der ebenfalls ein nicht zu unterschätzendes Arterioskleroserisiko darstellt.

Die Spiegel von Vitamin D und Homozystein lassen sich mit einer einfachen Blutuntersuchung feststellen. Untersuchungen, die eigentlich, neben den oben genannten „klassischen“ Risikofaktoren zu jedem medizinischen Checkup gehören sollten, denn wenn sich hier krankhafte Veränderungen zeigen, können diese mit natürlichen Mitteln und ganz ohne Einsatz von Medikamenten behoben werden: durch gezielte Nahrungsergänzungs-therapie!

Mit den genannten Laboruntersuchungen, ausführlicher Anamnese, körperlicher Untersuchung, EKG, Blutdruckmessung, Ergometrie (Belastungs-EKG), HRV-Messung und IMD-Messung bekommen Sie ein sehr individuelles Bild Ihres Risikos für Arteriosklerose und deren Folgen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. In den westlichen, industrialisierten Ländern ist dabei der Anteil der Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich höher als weltweit.

Intima-Media-Dicke IMD (IMD-Messung)

Zur Bestimmung des kardiovaskulären Risikos existieren viele Methoden und Scores, die sicher alle ihre Berechtigung haben. Oft werden die Patienten dann mit Zahlen konfrontiert, die ihr erhöhtes Risiko beschreiben, dennoch abstrakt bleiben und wenig Veränderungsbereitschaft hervorrufen.

Die Messung der Innenschichtdicke der Halsschlagader (Intima-Media-Dicke oder kurz IMD) bildet hier eine Ausnahme.* Die Ultraschalluntersuchung dauert nur einige Minuten, ist nicht invasiv und zeigt bildlich bereits bestehende Gefäßwandveränderungen auf.

Dem Patienten kann somit plastisch vor Augen geführt werden, dass sein Risiko nicht nur um einen imaginären Faktor erhöht ist, sondern bereits Veränderungen (Cholesterineinlagerungen) in der Gefäßwand bestehen, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.

Die gute Nachricht dabei: in diesem Stadium sind die Einlagerungen durch konsequente Einstellung der Risikofaktoren vollständig rückgängig zu machen. Das ist die positive Botschaft, die immer im Vordergrund steht.

Diese Untersuchungsmethode ist sehr gut validiert. Es gibt große europäische und amerikanische Studien, die den Zusammenhang zwischen Verdickung der Intima Media und einem deutlich erhöhten Risiko für Herzkreislaufereignisse, wie z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall, belegen.

Intima Media Dicke normal

Herz-Kreislauf Bonn

Intima Media Dicke verdickt

kardio-vaskuläre Risikostratifizierung